Erste Fortschritte auf der Baustelle

Der Conti-Turm ist saniert, doch jetzt beginnt Teil zwei der mühsamen Enthüllung. Schritt für Schritt wird das knapp 50 Meter hohe Gerüst nun abgebaut. Auch am Boden tut sich Einiges: Im ersten Bauabschnitt ist der Tiefbau bereits zum Teil abgeschlossen.

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JULI 2017

Die Baustelle in der Wasserstadt Limmer steht nicht still. Woche für Woche wird emsig gearbeitet, und wer genau hinschaut, kann kleine Veränderungen erkennen. Der Turm ist saniert, nun bauen die Arbeiter Stück für Stück das Gerüst ab. Zehn Tage wird es dauern, bis das Wahrzeichen wieder komplett zu sehen ist. Und auch im ersten Bauabschnitt sind die Arbeiten in vollem Gange. Der Tiefbau ist bereits teilweise abgeschlossen. Ein Baustellenbesuch.


Das Gelb des neuen Continental-Schriftzugs leuchtet schon von Weitem. Nur das Gerüst verhindert noch den freien Blick auf den alten Conti-Turm auf dem Wasserstadt-Gelände in Limmer. Doch das ändert sich jetzt: Arbeiter haben damit begonnen das Gerüst abzubauen. Bald sieht es hier wieder aus wie vor der Sanierung.

Im ersten Bauabschnitt rollen die Bagger hin und her. Hier wird der sandige Boden schon wieder planiert, denn unter der Erde liegen bereits die Rohre und Versorgungsleitungen für die Häuser, die hier bald stehen werden. Bis auf ein Loch ist der Boden wieder zu und festgerüttelt. Sobald entschieden ist, wer hier bauen wird, kann der Hochbau beginnen.

In kleinen Schritten geht es auf der Baustelle voran. Foto: Polley

Den Turm von seinem Gerüst zu befreien, ist eine mühsame Arbeit. 25 Etagen hat der knapp 50 Meter hohe Aufbau, der für die Sanierung des historischen Gebäudes notwendig war. Nun müssen die Bauarbeiter jedes einzelne Teil wieder nach unten bringen. Dabei hilft ihnen ein Fahrstuhl, der an diesem Tag fast nicht zum Stehen kommt. Beinahe im Minutentakt fährt er hoch und wieder runter.

Während einige Kollegen an der Spitze des Turms die Teile auseinanderbauen, fährt ein anderer Arbeiter die unten angekommen Teile mit einem Mini-Bagger zur Baustellenstraße. Dort werden die Einzelteile gut sortiert am Straßenrand gestapelt. Ein Lkw wird sie anschließend abholen.

Zehn Tage soll der Abbau insgesamt dauern, sagt ein Arbeiter. In dieser Zeit wird er noch einige Male mit seinem Bagger hin und her fahren und das Piepen des Baggers beim Rückfährtsfahren auf dem zukünftigen Wasserstadt-Geländezu hören sein. So lange, bis auch das letzte Gerüstteil an der Straße liegt.

Von Julia Polley

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