Kaffeemanufaktur eröffnet Niederlassung in Limmer

Die Wasserstadt lockt die ersten Geschäfte an: Die Hannoversche Kaffeemanufaktur ist an die Wunstorfer Straße gezogen und bietet dort alles rund um die Bohne an.

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MÄRZ 2018

In Limmer gibt es jetzt die vierte Filiale der Hannoverschen Kaffeerösterei mit einem Café. Damit sichert sich das Geschäft an der Wunstorfer Straße einen Platz im potenziellen Wachstumsmarkt, denn nur einige Hundert Meter entfernt entsteht die Wasserstadt.


Früher Schlecker-Filiale, künftig ausgesuchte Kaffee-Spezialitäten: In der Wunstorfer Straße 33 gibt es jetzt eine Dependance der Hannoverschen Kaffeemanufaktur. Nach China nimmt die Rösterei in Familienbetrieb offenbar auch den Wachstumsmarkt im Umfeld des Neubaugebiets Wasserstadt ins Visier.

Neben einem Café gibt es in dem nunmehr vierten Ableger der Rösterei alles rund um die Bohne. „Es gibt ein großes Angebot an Zubehör und persönliche Beratung“, erklärt Geschäftsführer Andreas Berndt. Als gebürtiger Lindener schätzt Berndt die Chancen eines Stadtteils im Wandel: Schließlich entsteht einige Hundert Meter weiter Richtung Ahlem mit der Wasserstadt das größte neue Wohngebiet der Stadt.

Die Hannoversche Kaffeemanufaktur hat eine Filiale an der Wunstorfer Straße eröffnet. Foto: Moers

Ein bisher in der Liepmannstraße beheimatetes Café der Hannoverschen Kaffeemanufaktur schließt mit der Neueröffnung. Die Lage sei einfach zu versteckt gewesen, sagt Berndt. Am neuen Standort in Limmer reanimiert der Röster ein lange leer stehendes Ladengeschäft. „Wir gehen davon aus, dass wir hier nicht sechs, sondern 6000 Passanten haben“, sagt er.


„Es gibt ein großes Angebot an Zubehör und persönliche Beratung.“


Zwischen 2 und 3,90 Euro kostet ein frischer Kaffee. Dabei kann der Kunde jeweils wählen, mit welcher Brühtechnik seine Tasse zubereitet wird. Vom kalten Cold Brew, der durch eine Art Destille sickert, bis zum starken Wachmacher aus der exklusiven und vermutlich sehr teuren Slayer-Maschine. „Auch für Barista ist der Laden hier ein Traum“, schwärmt Mitarbeiter Aaron Jahnke. „Die Spielmöglichkeiten beim Mahlgrad, der Wassertemperatur oder bei der Preinfusion sind schier unendlich“, sagt er mit Blick auf den glänzenden Maschinenpark. Preinfusion bezeichnet das Befeuchten des Kaffeemehls vor dem eigentlichen Brühvorgang, in dessen Folge das Kaffeemehl aufquillt. Mit dieser Methode sollen die Aromastoffe des Kaffees besser gelöst werden. In der Manufaktur ist Kaffee eine Wissenschaft. Wer einfach nur genießen will, kann auch lediglich eine Tasse Filterkaffee ordern.

Geöffnet ist an der Wunstorfer Straße 33 Montag bis Freitag von 9.30 bis 18 Uhr, Sonnabend von 9.30 bis 14 Uhr.

Von Mario Moers

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