Zweifel am Baubeginn

Verzögern neue Auflagen zum Lärmschutz die Bauarbeiten?

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DEZEMBER 2016

Verzögern neue Lärmschutzauflagen einen Baubeginn der Wasserstadt? In der Sanierungskommission Limmer wurden am Montagabend solche Bedenken laut.


Mitglieder des Gremiums mutmaßten, dass der Wohnungsbau sich um bis zu zwei Jahre verzögern könnte – weil ein neues Genehmigungsverfahren für die Lärmschutzwand nötig geworden ist, die die Wasserstadt von Bahnstrecken abschirmen soll. Laut Bernd Hermann, Geschäftsführer der Wasserstadt Limmer GmbH, sind die Sorgen unbegründet: Die Planungen lägen im Zeitplan, versicherte er.

Sollen genügend Lärmschutz für die Häuser im ersten Bauabschnitt ermöglichen: die alten Fabrikgebäude der Conti. (Foto: von Ditfurth)

Ende Januar oder Anfang Februar kommenden Jahres sollen die Erschließungsarbeiten in Limmer beginnen; Ende 2017 könnte der Hochbau starten. Hermann und Stadtplaner Hans-Heiner Schlesier bestätigten, dass das Eisenbahnbundesamt Änderungen im Lärmschutzverfahren angeregt hat. Das werde aber keine gravierenden Verzögerungen nach sich ziehen. In jedem Fall könne mit dem Wohnungsbau begonnen werden: Für den ersten Bauabschnitt habe ein Gutachten ergeben, dass die noch auf dem Gelände vorhandenen Altbauten einen ausreichenden Lärmschutz darstellten. Eine Schutzwand sei erst für die folgenden Bauabschnitte nötig. Im ersten von fünf Bauabschnitten sollen rund 520 Wohnungen entstehen.

Von Juliane Kaune

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