WIE wird die Wasserstadt aussehen?

Platz für alle soll es in der Wasserstadt geben - edle Apartments mit Kanalblick, Raum für junge Familien ebenso wie Sozialwohnungen. Aber lässt sich so eine Mischung überhaupt umsetzen? Werfen Sie mit uns einen Blick auf die Pläne.

Die wichtigsten Fakten:

So wird das Wohnen am Wasser aussehen

Rotbraune Klinkerfassaden, Flachdächer, die Häuser in Ufernähe bis zu acht Stockwerke hoch – das Aussehen der Wasserstadt ist genau festgelegt. Die meisten Häuser sollen vier Stockwerke hoch werden. Zum alten Dorf hin sollen die Gebäude maximal drei Geschosse hoch sein, zum Ufer hin werden sie dann immer höher – zwei könnten sogar bis zu acht Stockwerke haben.

Die direkten Flächen am Wasser sollen öffentlich bleiben. Dem Bebauungsplan zufolge sollen Bolzplätze, Spielplätze und Flächen zum Grillen Bewohner und Besucher zum Verweilen einladen.

„Gebrauchsanweisung“ legt optische Details fest

Nicht nur die Gestaltung der Gebäude, auch auf viele weitere Details haben sich Hannovers Stadtverwaltung und die Entwicklungsgesellschaft geeinigt. Abweichungen sind nicht gestattet. So dürfen als Straßenbäume nur Gleditschien und Schnurbäume wachsen, auch die Gestaltung von Straßenleuchten, Fahrradbügeln und Mülleimern ist genau benannt. Einige dieser Details verärgern die Bürgerinitiative, die  befürchtet, dass die Wasserstadt zu eintönig wird. Lesen Sie hier mehr zum Thema. 

eigenes einkaufszentrum, Kita und co

Das Herz der Wasserstadt entsteht im ersten Bauabschnitt an der Wunstorfer Straße. Dazu gehört etwa ein großer neuer Supermarkt. Hinzukommen sollen Einzelhändler wie Bäcker, eine Friseur und eine Apotheke sowie Cafés, Restaurants und Bars. Zudem soll es laut Bebauungsplan bis zu drei Kitas in der Wasserstadt geben. 

 

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