Der Stadtteil

Ein modernes neues Wohngebiet – direkt neben dem idyllischen Limmer. Während die einen begeistert sind von dem Projekt Wasserstadt, sind andere in Sorge.

Das sollten Sie wissen:

Was wird aus „dem alten Limmer“, WENN DIE WASSERSTADT ENTSTEHT?

In Limmer wohnen derzeit etwas mehr als 6.000 Menschen – wenn die Wasserstadt fertig ist, kommen auf einen Schlag weitere 3.500 hinzu. Keine Frage: Der Charakter des Stadtteils wird sich verändern – doch niemand weiß, wie tiefgreifend dieser Wandel wird. 

Inwieweit dürfen die Hannoveraner bei der Wasserstadt mitreden?

Diese Frage sorgte schon für einiges Aufsehen. Eine eigene Bürgerinitiative entstand, um Stadtverwaltung und Baugesellschaften bei der „städtebaulichen Entwicklung“, wie es im Fachjargon heißt, auf die Finger zu schauen. In der Praxis war es vor allem die sogenannte „Sanierungskommission“ der Stadt, an die sich die Bürger lange Zeit mit ihren Anliegen wandten. Doch als die Verwaltung den Einflussbereich dieser Kommission beschnitt, fühlten sich die Bürger plötzlich abgehängt. Lesen Sie hier mehr zum Thema.

Beiträge zu diesem THEMA:

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2018

Keine Mitsprache mehr für die Bürgerinitiative?

Wer bestimmt künftig, wie es rund um die Wasserstadt weitergeht? Mit dem Ende der offiziellen Sanierung, sind etablierte Formen der Bürger-Mitbestimmung gefährdet. Jetzt läuten bei einigen die Alarmglocken.

Wohnen in der Wasserstadt wird teuer

In der geplanten Wasserstadt Limmer droht eine Preisexplosion. Ein Viertel der Wohnungen soll zum Sozialtarif vermietet werden, für den Rest sind enorm hohe Mieten im Gespräch. 

„Ein direkter Stadtbahn-Anschluss wäre wichtig“

Meravis baut zusammen mit der WLEG im ersten Bauabschnitt der Wasserstadt. Matthias Herter, Chef der Immobiliengruppe, spricht im Interview über den Stadtbahnanschluss, die Preise und die Sorgen der Limmeraner.

Historischer Kinosaal entdeckt

Auf dem Hof der Frischen Ecke in der Wunstorfer Straße haben Bauarbeiter die Decke eines alten Kinos entdeckt. Die Planungen für eine Nachnutzung sind noch geheim.

Bahnstreit: Die Fronten verhärten sich

Von einem „befremdlichen Umgangston“ ist die Rede: Politiker aus Stadtrat und Regionsparlament liegen wegen des Streits um eine Stadtbahn zur Wasserstadt im Clinch.

Streit um Stadtbahn eskaliert

Regelrechte Wut herrscht in der Ratspolitik darüber, dass die Region den Stadtbahnanschluss für das Wohngebiet Wasserstadt ablehnt. Die Stadt denkt darüber nach, die Millionen selbst zu bezahlen.

Keine Stadtbahn bis zur Wasserstadt

Ein Gutachten der Region Hannover ergibt: Der Bau einer Bahntrasse ist nicht wirtschaftlich. Stattdessen sollen Busse zum Wohnquartier fahren.

Bürgerbeteiligung braucht Öffentlichkeit

Gute Bürgerbeteiligung braucht eine Stadtteilöffentlichkeit, Prozessgeduld und eine Vermittlungsperson. Zu diesem Ergebnis ist die BI Wasserstadt bei einem Diskussionsabend gekommen.

Kaffeemanufaktur eröffnet in Limmer

Die Wasserstadt lockt die ersten Geschäfte an: Die Hannoversche Kaffeemanufaktur ist an die Wunstorfer Straße gezogen und bietet dort alles rund um die Bohne an.

2017

Gestaltung der Wasserstadt

Im Büro der Projektentwickler lässt sich an einem dreidimensionalen Modell schon begutachten, wie das Neubaugebiet später aussehen soll.

Exklusive Nachbarschaft

Neben der Wasserstadt ist man schon ein bisschen weiter: An der Wunstorfer Straße entstehen 15 Eigentumswohnungen mit gehobener Ausstattung.

Der Tanz auf der Conti-Ruine

Eigentlich sind die alten Conti-Gebäude in Limmer seit Jahren verlassen. Eigentlich. Doch ruhig ist es dort nicht. Die baufälligen Türme am Rand der künftigen Wasserstadt locken urbane Abenteurer. Und werfen Sicherheitsfragen auf.

Die Bürger wollen gehört werden

Zu hoch, zu eng, zu dicht – als die Limmeraner das erste Mal die Pläne für die Wasserstadt zu Gesicht bekamen, waren sie alles andere als begeistert. Dem Protest setzte die Stadt einen moderierten Bürgerdialog entgegen. Das war 2014. Was ist davon übrig? Hat sich der Prozess gelohnt?

Laufen, Radeln und Schwimmen in der Wasserstadt

Wohnen am Wasser – dafür soll die Wasserstadt bald stehen. Doch das Areal am Kanal eignet sich auch perfekt für sportliche Großereignisse. Beim elften Mal sind mehr als 1750 Sportler auf dem Gelände zum Triathlon gestartet. Müssen sich die Veranstalter auf die Baustelle einstellen? Ein Blick auf die Strecke.

Dürfen die Bürger bald nicht mehr mitreden?

Im Stadtteil geht die Sorge um, dass die Bürgerbeteiligung für die Entwicklung des Wohngebiets Wasserstadt Limmer zu kurz kommt. Los geht es im ersten Bauabschnitt im Osten – und dort hat die Sanierungskommission Limmer nichts mehr zu melden.

Der Charme der Industriebrache

Die verfallenen Backsteingebäude und rauen Freiflächen in der Wasserstadt ziehen viele Künstler und Fotografen an. Wenn hier nicht bald gebaut werden würde, hätte das Gelände auch Potential für jeden Kinofilm, sagt Locationscout Andrea Giesel.

Zerstört wie nach einer durchzechten Nacht

Die Indie-Pop-Band „You Silence I Bird“ hat auf dem Conti-Gelände das Musikvideo zu ihrem Song „Last Night“ gedreht – für die Musiker einer der schönsten verkommenen Orte in Hannover.

„Immer wieder neue Details“

Regelmäßig packt der Instagrammer André Weißgerber aus Hannover seine Kamera ein und radelt zum Wasserstadt-Gelände. Nirgendwo sonst findet er so viele ungewöhnliche Motive.

2016

Was wird aus Limmer?

Der Stadtteil wandelt sich, viele meinen sogar, aus ihm könnte ein neues Linden werden.

Der Geruch von Gummi

Ehemalige Conti-Mitarbeiter erinnern sich an ihren Arbeitsalltag in dem Werk – und werden beim Blick auf die Wasserstadt wehmütig.

Neues Gymnasium geht an den Start

1300 Schüler sollen einmal unterrichtet werden. Nun sind zumindest die ersten Fünftklässler ins neue Gymnasium Limmer eingezogen.

Laut sein, um gehört zu werden

Die Bürger wollen beteiligt werden: eine Bürgerinitiative setzt sich für die Interessen der Wasserstadtanwohner ein.